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Sturmschäden © Heidelbauer
Tirol

76 Mio. € sollen vor Naturgefahren schützen

Ein Artikel von Stefanie Hilberer (für forstzeitung.at bearbeitet) | 11.03.2019 - 13:29

Nach den jüngsten Schadereignissen seien 2000 ha Wald von Sturmschäden betroffen und 500.000 fm Schadholz zu verzeichnen. Jedoch seien glücklicherweise die Siedlungsbereiche weitgehend verschont geblieben und auch Todesopfer nicht zu beklagen gewesen, berichtet die Tiroler Tageszeitung. Damit das auch so bleibe, werde heuer die enorme Summe von 76 Mio. € in den Schutz vor Wildbächen, Tal- und Hauptgewässern, in den Schutzwald sowie in die Lawinenverbauung und den Steinschlagschutz investiert.

Vom Sturmtief Vaia waren besonders die Wälder in Osttirol betroffen. Der Schaden, der verursacht wurde, werde die Forstarbeiter in den betroffenen Regionen noch bis 2020 beschäftigen, heißt es in dem Zeitungsbericht. Neben dem Wirtschaftswald sei in einigen Gebieten auch der Schutzwald stark in Mitleidenschaft gezogen worden. In diesen Bereichen müssten nun technische Verbauungen die Menschen vor den Lawinen schützen. „Wir haben dank der Wetterlage bisher schon 20% der Schäden aufgearbeitet. Aber wir müssen hier aufs Tempo drücken, sonst droht uns der Borkenkäfer. Und der wird kommen“, sagt Landesforstdirektor Josef Fuchs.